Visa-Affäre an der deutschen Botschaft in Beirut. Die Sicherheitsbehörden fahnden nach einem ehemaligen Mitarbeiter. Der aus dem Libanon stammende Mann arbeitete bis 2017 in der Visa-Stelle der deutschen Auslandsvertretung. Er soll nach BILD-am-Sonntag-Informationen sogenannte „Visum-Etiketten“, die für die legale Einreise nach Deutschland nötig sind, unterschlagen und an einen libanesischen Clan verkauft haben. Dieser nutzt die Visa-Dokumente, um u. a. syrische Flüchtlinge nach Deutschland zu schleusen.

Aus dem Auswärtigen Amt heißt es dazu: „Wir arbeiten in diesem Fall eng mit den zuständigen Strafermittlungsbehörden zusammen.“ Der Beschuldigte sei nicht mehr für das Auswärtige Amt tätig.