So eine brutale Rücksichtslosigkeit lässt selbst die Polizei fassungslos zurück. Bei einem Nothalt auf der A44 bei Düsseldorf ist es in der Nacht zum Dienstag (15. Dezember) zu einer brutalen Aktion eines Lkw-Fahrers gekommen.

Die Beamten sprechen von einer „unglaublichen Fahrerflucht“.

Zu der gefährlichen Szene war es gekommen, als ein 33-jähriger Autofahrer eine brennende Zigarette in seinem Auto verlor. Zu dieser Zeit (laut Polizei etwa 22.40 Uhr) war der Mann aus Ratingen gerade kurz hinter dem Tunnel Meerbusch auf der A44 unterwegs.

Aus Angst, der Glimmstängel könnte einen Brand im Fahrzeuginneren verursachen, stoppte er sein Auto bei der nächstmöglichen Gelegenheit. Leider sei das ausgerechnet auf dem Seitenstreifen der Flughafenbrücke passiert, berichtet die Polizei, wo es eng nicht besonders gut ausgeleuchtet ist.

„Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, öffnete er die Fahrertür“, so ein Polizeisprecher weiter. Genau in dieser Sekunde passierte ein Lkw den haltenden Pkw.

Das tonnenschwere Gefährt erfasst die Fahrertür in voller Fahrt.

Die Tür wurde mit voller Wucht zur Seite geschleudert. Wenn der Auto-Fahrer nur einen Sekundenbruchteil weiter ausgestiegen wäre, wäre er von dem Lastwagen förmlich zerquetscht worden.

Der Lkw rammte den Pkw auf der A44 und fuhr einfach weiter.

So kam der Mann mit leichten Verletzungen relativ glimpflich davon.    Der  Lkw-Fahrer fährt einfach weiter

Über das Verhalten des Lkw-Fahrers ist die Polizei unterdessen empört. Der Unbekannte setzte seine Fahrt Richtung Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord weiter fort, als sei nichts geschehen. Es scheint ausgeschlossen, dass er von solch einer schweren Kollision in seinem Führerhaus nicht mitbekommen hat.