Ein 50-jähriger Juwelier soll der Kopf einer kriminellen Bande sein. 213 Millionen Euro seien seit 2017 auf illegalen Wegen von Deutschland in die Türkei transferiert worden, haben uns die Ermittler berichtet. Sie sprechen von einer gewaltigen Dimension von kriminellen Machenschaften.

Der Juwelier soll quasi unter der Ladentheke nach orientalischer Hawala Art mit Geld gehandelt. Das heißt: Er soll Geld in seinen Geschäften angenommen und in die Türkei geschafft haben. Täglich sollen zwischen 700.000 und 1 Million Euro in die Türkei transferiert worden sein, ohne Belege, ohne Kenntnis der deutschen Behörden. Die Ermittler vermuten, dass die Gelder aus kriminellen Geschäften stammen und gewaschen werden sollten. Bei der Razzia gestern wurden mehr als 22 Millionen Euro in Form von Bargeld, Schmuck, Autos und Gold gefunden.