Der Künstler protestiert mit seinen farbintensiven Gemälden gegen die Schnelllebigkeit der Medien.

Die Ausstellung des Künstlers entstand durch eine Kooperation der Stadt mit dem Kultursekretariat Wuppertal. Koftis wurde als Stipendiat des Landes NRW eingeladen, für zwei Monate in Düsseldorf zu wohnen.

In seiner Kunst legte er bislang den Schwerpunkt auf figürliche Malerei, inzwischen gestaltet er seine Werke zunehmend abstrakter. Thematisch legt er den Fokus auf Opfer von Gewalt, Krieg und Terror, die tagtäglich in den Nachrichten der Medien auftauchen.

Die Inflation an Informationen über verschiedene Anschläge und Kriege lässt das einzelne Schicksal schnell in Vergessenheit geraten, so Koftis. Mit seinen Werken möchte er den medialen Nachrichtenstrom entschleunigen und einen Aufschrei gegen das Vergessen äußern.

Die Vernissage eröffnet am 5. September um 19 Uhr. Kurator Michael Jonas wird an diesem Abend in das Werk von George Koftis einführen.

Das Atelier befindet sich auf der Himmelgeister Straße 107 E. Zu sehen ist die Ausstellung donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Im Rahmen der offenen Ateliers „Kunstpunkte 2019“ hat das Atelier ebenfalls am 13. September von 15 bis 22 Uhr, am 14. September von 14 bis 20 Uhr und am 15. September von 12 bis 18 Uhr geöffnet.