Die Vorteile die eine Gemeinnützigkeit einem Verein vorbringt, sind allgemein bekannt und müssen hier nicht aufgelistet werden. Die Gemeinnützigkeit eines Vereins kann aber aberkannt werden, wenn die gesetzlichen Vorschriften nicht bestehen oder nicht eingehalten werden

Damit Ihr Verein die Gemeinnützigkeit behält, achten Sie bei der Aufsetzung der Satzung und bei jeder Satzungsänderung darauf, dass sich aus der Satzung immer noch folgende Punkte ergeben:

  • Zweck, den Ihr Verein mit seiner Tätigkeit verfolgt
  • Zweckbestimmung
  • Art der Zweckverwirklichung
  • Ausschließlichkeit

Das heißt: Sie dürfen nur den in der Satzung aufgeführten gemeinnützigen Zweck mit der Tätigkeit des Vereins verfolgen. Eine eventuelle wirtschaftliche Tätigkeit des Vereins muss von untergeordneter Bedeutung sein und darf nicht in der Satzung als Vereinszweck stehen.

  • Unmittelbarkeit

Ihr gemeinnütziger Verein muss seine steuerbegünstigten gemeinnützigen Ziele unmittelbar selbst verwirklichen. Sie müssen die Ziele in eigenem Namen verfolgen und dürfen nicht andere Vereine, die gleiche Zwecke verfolgen, damit beauftragen, auch Ihr Vereinsziel zu fördern.

  • Selbstlosigkeit

Ihr Verein muss uneigennützig tätig sein. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

  •  Vermögensbindung

Das heißt: Sie müssen vereinnahmte Mittel zeitnah für den satzungsmäßigen Zweck verwenden. Also, keine Sparverträge.