Das Robert-Koch-Institut hat weitere Corona-Risikogebiete in Europa ausgewiesen, auch ganz Italien gehört nun dazu. Welche Regionen noch betroffen sind – ein Überblick.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

Über die Risikogebiete führt das RKI eine Liste, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten – von Ägypten über Russland bis zu den USA.

Länder Europas, die als Risikogebiete eingestuft sind

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Dänemark: Regionen Hovedstaden und Nordjylland
  • Finnland, Region Österbotten
  • Frankreich
  • Georgien
  • Griechenland: Region West-Makedonien
  • Irland
  • Italien mit Ausnahme der Region Kalabrien
  • Island
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Lettland: die Regionen Latgale , Riga und Vidzeme
  • Liechtenstein
  • Litauen: Region Šiaulių, Verwaltungsbezirke Kaunas, Klaipéda, Marijanpolé, Telšiai und Vilnius
  • Luxemburg
  • Malta
  • Monaco
  • Montenegro
  • Niederlande
  • Nordmazedonien
  • Österreich: mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal
  • Polen
  • Portugal: Großraum Lissabon, Regionen Norte und Centro
  • Republik Moldau
  • Rumänien
  • Russland
  • San Marino
  • Schweden: die Provinzen Jämtland, Örebro, Stockholm, Uppsala, Jönköping und Östergötland, Dalarna, Halland, Kronoberg, Skåne, Västmanland und Västra Götaland
  • Schweiz
  • Serbien
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien (ausgenommen die kanarischen Inseln)
  • Tschechien
  • Türkei
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Vatikan
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar (Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinseln (Guernsey, Jersey))
  • Zypern

Eine Aufstellung des RobertKoch-Instituts mit allen Risikogebieten weltweit finden Sie hier.

Unterschied zwischen Risikogebiet und Reisewarnung

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.

Mehr zu den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes finden Sie hier.