1. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Düsseldorf liefern sich Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD) und sein CDU-Herausforderer Stephan Keller wie erwartet ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach der Auszählung von 215 von 454 Stimmbezirken lag Keller mit 30,99 Prozent knapp vor Geisel (28,64 Prozent), wie aus einer Online-Übersicht der Landeshauptstadt hervorging.

    Stephan Keller (CDU), Oberbürgermeisterkandidat von Düsseldorf, freut sich nach den ersten Hochrechnungen
    Stephan Keller (CDU), Oberbürgermeisterkandidat von Düsseldorf, freut sich nach den ersten HochrechnungenFoto: Hojabr Riahi
  2. Bochumer SPD-OB hat Chancen auf direkte Wiederwahl

    Der SPD-Oberbürgermeister in Bochum, Thomas Eiskirch (49), hat nach der Auszählung von knapp der Hälfte der Wahlbezirke gute Chancen auf eine direkte Wiederwahl. Nach der Auszählung von 125 der 281 Bezirke lag er mit 61,4 Prozent klar vorn. Sein Herausforderer von der CDU, der Rechtsanwalt Christian Haardt (55), erreichte zu diesem Zeitpunkt knapp 18,2 Prozent.

  3. Stichwahlen in weiteren Städten wahrscheinlich

    Auch in Mönchengladbach und Wuppertal werden die Bürger wohl noch einmal an die Urne gebeten. In Mönchengladbach deutet sich nach ersten Ergebnissen eine Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters an. Nach Auszählung von rund zwei Drittel der abgegebenen Stimmen lag SPD-Kandidat Felix Heinrichs mit rund 38 Prozent an der Spitze. Dahinter folgte Frank Boss (CDU) mit 28,5 Prozent. Grünen-Kandidat Boris Wolkowski konnte demnach knapp 17 Prozent der Wähler überzeugen.

    In Wuppertal zeichnet sich eine Stichwahl zwischen dem SPD-Amtsinhaber Andreas Mucke und dem gemeinsamen Kandidat von CDU und Grünen, Uwe Schneidewind, ab. Die beiden Politiker lieferten sich am Sonntagabend ein Kopf-an-Kopf-Rennen weit vor allen anderen Bewerbern. Nach 174 von 272 Ergebnissen kam Mucke auf 38,8 Prozent und Schneidewind auf 37,6 Prozent, wie die Stadt online mitteilte.

  4. Bochumer Wahllokale schlossen erst um 19 Uhr

    Bei den Kommunalwahlen in Bochum haben die letzten Wahllokale erst gegen 19 Uhr geschlossen. Grund waren lange Warteschlangen vor den Lokalen, wie Stadtsprecher Thomas Sprenger sagt. Erst eine Stunde später hätten dann alle, die sich bis 18 Uhr angestellt hätten, auch ihre Stimme abgegeben. Sprenger berichtete von mehr als zehn Wahllokalen mit Warteschlangen. Hauptgrund für die Verzögerungen sei der Infektionsschutz gewesen: Viele Wahlräume hätten nur von zwei Wählern gleichzeitig betreten werden dürfen.

  5. SPD-Chefin Esken bedauert bitteren Absturz

    Der Absturz der SPD ist nach den Worten der Parteivorsitzenden Saskia Esken bitter. „Das ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis“, sagte sie am Sonntagabend im ZDF. „Es ist uns nicht gelungen, deutlich zu machen, dass es einen Unterschied macht, wo Sozialdemokraten regieren.“ Ihre Partei habe sich ein besseres Abschneiden gewünscht, aber es seien tatsächlich Kommunalwahlen, sagte sie auf die Frage, ob der frisch gekürte SPD-Kanzlerkandidat, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, keine Zugkraft habe.

    Die SPD verlor laut der ersten Hochrechnung fast acht Prozentpunkte und kommt nur noch auf 23,7 Prozent der Stimmen. Damit rangiert sie aber noch auf Platz zwei vor den Grünen, die deutlich zulegen konnten.

  6. Laschet: „Ergebnis gibt Rückenwind“

    Die Partei von CDU-Landeschef und Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) ist ersten Hochrechnungen zufolge Sieger des Wahlabends. Laschet: „Dieser Abend gibt zusätzliche Kraft. Das ist ein großer Erfolg im ganzen Land, in den ländlichen Räumen ebenso wie in vielen großen Städten. Dieses starke Ergebnis gibt Rückenwind für den Kurs der Mitte.“

  7. FDP-Chef Lindner sieht Laschet gestärkt

    FDP-Chef Christian Lindner (41) sieht in der NRW-Kommunalwahl bundesweit das Signal einer Bestätigung von Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU). „Die Grünen sind die Wahlgewinner des Tages. Die FDP ist etwa auf dem Niveau der letzten Wahl“, sagte Lindner der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Ein gutes Zeichen sei aber, dass die FDP bei den Jungwählern überdurchschnittlich stark geworden sei. „Bundesweit wird die Bestätigung von Armin Laschet das Signal der Wahl sein“, betonte der FDP-Chef.

  8. Hochrechnung: CDU bleibt stärkste Kraft

    Die Zahlen der ersten Prognosen verfestigen sich: Die CDU bleibt in den Kommunen deutlich stärkste Kraft. Laut der ersten Hochrechnung zu den Kommunalwahlen von kurz nach 19 Uhr kommen die Christdemokraten landesweit auf 36,2 Prozent. Das sind 1,3 Prozentpunkte weniger als bei den Kommunalwahlen 2014, wie der WDR berichtete.

    Es folgt die SPD mit 23,7 Prozent und einem Minus von 7,7 Prozentpunkten. Die Grünen steigern ihr Ergebnis um 7,4 auf 19,1 Prozent. Die FDP erreicht 4,3 Prozent (minus 0,4), die Linke 3,7 Prozent (minus 1,0) und die AfD 5,9 Prozent (plus 3,3).

  9. Düsseldorfs OB geht von Stichwahl aus

    Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (56, SPD) geht von einer Stichwahl mit seinem CDU-Herausforderer Stephan Keller aus. „Es kommt, glaube ich, was jeder erwartet hat: Es gibt die Stichwahl Geisel gegen Keller“, sagte der Amtsinhaber am Sonntagabend im WDR Fernsehen. „Ich bin da sehr zuversichtlich“, betonte der SPD-Politiker. Bereits vor der Wahl war von einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Politiker ausgegangen worden.

  10. Grüne bei jungen Wählern vorn

    Die Grünen haben bei den NRW-Kommunalwahlen bei den jungen Wählern laut einer Infratest-Dimap-Umfrage mit Abstand die meisten Stimmen gewonnen.

    Bei den 16-24-Jährigen lag der Grünen-Anteil demnach bei 33 Prozent – CDU (22 Prozent), SPD (16), FDP (8), Linke (6) und AfD (4) liegen in dieser Altersgruppe deutlich dahinter.

    Die Grünen übertrafen damit ihr prognostiziertes Gesamtergebnis für alle Altersgruppen von 19 Prozent bei den jungen Wählern deutlich.

  11. Verdächtige Gegenstände aus Wahlzentren entfernt

    Die Polizei Bochum hat die verdächtigen Umschläge aus zwei Briefwahlzentren in der Stadt entfernt. Diese werden nun untersucht. Die Auszählung läuft weiter. Die Zentren mussten zuvor evakuiert werden.

  12. Umwelt und Klima waren wichtigstes Wahl-Thema

    Der Umwelt- und Klimaschutz war bei den Kommunalwahlen nach einer Infratest-Dimap-Umfrage im Auftrag des WDR für die Wähler das wichtigste politische Thema.

    Zweitwichtigstes Thema für die Wähler sei die Wirtschaft gewesen, drittwichtigstes die Bildungspolitik. Das Thema Einwanderung/Integration folgt in NRW erst als viertwichtigstes Thema – mit deutlichem Abstand zum Klima.

  13. Bochumer Briefwahlzentren evakuiert!

    Die Briefwahlzentren im Neuen Gymnasium und in der Hans-Böckler-Realschule in Bochum mussten evakuiert werden. Das schreibt die Stadt auf Twitter. In jeweils einem Wahlumschlag wurde gegen 17 Uhr ein verdächtiger Gegenstand festgestellt.

    Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Nach BILD-Informationen wird trotzdem weiter ausgezählt.

  14. Stichwahl zeichnet sich in Dortmund ab

    Bei der Oberbürgermeisterwahl in Dortmund zeichnet sich laut einer Prognose eine Stichwahl ab. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap kommt SPD-Kandidat Thomas Westphal demnach auf 35,5 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat von der CDU, Andreas Hollstein, erhielt 25,0 Prozent. Die einstige Grünen-Landesvorsitzende Daniela Schneckenburger (Grüne) kommt auf 23,0 Prozent.

    Damit ist noch nicht klar, wer gegen Westphal antreten wird.

  15. Prognose: Reker muss in die Stichwahl

    In Köln deutet sich eine Stichwahl zwischen Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) und ihrem SPD-Herausforderer Andreas Kossiski an. Reker erhielt nach einer Prognose des WDR am Sonntag 48,5 Prozent der Stimmen – damit hätte sie die absolute Mehrheit knapp verfehlt. Kossiski erhielt der Prognose zufolge 24 Prozent der Stimmen, Jörg Detjen von der Linken 7 Prozent.

    Reker ist seit 2015 im Amt. Die parteilose Politikerin wurde bei der Wahl von der CDU und den Grünen unterstützt. Die FDP, die die Kandidatur beim ersten Mal ebenfalls unterstützt hatte, war nicht mehr an ihrer Seite. Befragungen vor der Wahl hatten angedeutet, dass Reker womöglich schon im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen könnte.

  16. Prognose: CDU gewinnt Kommunalwahlen in NRW

    Die CDU hat nach einer Prognose des WDR-Fernsehens die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die Christdemokraten kommen demnach auf 36 Prozent. Das ist etwas weniger als bei der Wahl 2014, als die CDU 37,5 Prozent erreichte.

    Die SPD erlitt starke Verluste. Sie landete aber mit 23,5 Prozent noch auf dem zweiten Platz vor den Grünen. Vor sechs Jahren hatten die Sozialdemokraten noch gut 31 Prozent erreicht. Die Grünen konnten stark zulegen. Laut Prognose liegen sie mit 19 Prozent auf Platz drei. 2014 hatten sie bei 11,7 Prozent der Stimmen erhalten.

    Die AfD verbessert sich der Prognose zufolge auf 6 Prozent, nachdem sie 2014 mit 2,6 Prozent nur eine kleine Rolle gespielt hatte.

    Für die FDP stimmten laut Prognose 4,5 Prozent. Das entspricht ungefähr dem Ergebnis von 2014. Die Linke liegt mit 4 Prozent etwas unter dem Ergebnis von 2014, als sie 4,7 Prozent erreicht hatte.

    Die Wahlbeteiligung lag mit 51,5 Prozent etwas über der Beteiligung von 2014 (50 Prozent).

  17. Wer um 18 Uhr ansteht, darf noch wählen

    Lange Schlangen vor den Wahllokalen in NRW – doch wer um 18 Uhr in einer Warteschlange vor einem Wahllokal ansteht, darf nach Auskunft des Innenministeriums noch seine Stimme abgeben. „Es dürfen alle, die bis zu dem Zeitpunkt angestanden haben, noch ihre Stimme abgeben“, sagte ein Sprecher des Ministeriums der dpa. Im Prinzip müsste der jeweilige Wahlvorstand um 18 Uhr vor die Tür gehen und feststellen, wer zu dem Zeitpunkt dort wartet.

    Vor einigen Wahllokalen beispielsweise in Dortmund standen nach Beobachtung von dpa-Fotografen gegen 17.30 Uhr noch zahlreiche Wähler an, um ihre Stimme abzugeben.

    Foto: Stephan Schuetze
  18. Kabinen-Not in Neuss

    Wegen langer Schlangen bei den Kommunalwahlen sind in Neuss am Sonntag kurzfristig zusätzliche Wahlkabinen eingerichtet worden. In einem Viertel der Wahllokale mit zwei Kabinen habe man jeweils noch eine dritte zur Stimmabgabe bereitgestellt, sagte ein Sprecher. „Damit hat man die Kapazität in den entsprechenden Lokalen um 50 Prozent erhöht.“

    Zum Teil sei das bereits am Vormittag geschehen – Grund seien die Warteschlangen gewesen. Ihm selbst sei von 30 bis 45 Minuten Wartezeit berichtet worden. Neuss hatte den Angaben zufolge 48 Wahllokale eingerichtet. Zuvor hatte die „Rheinischen Post“ berichtet.

  19. Briefwahl-Rekord in Köln

    Im Historischen Rathaus in Köln gibt Wahlleiterin Dörte Diemert einen ersten Überblick. Bisher gibt es 251 197 Briefwahlanträge – Rekordzahl für die Domstadt! Mehr als 220 000 Briefwahlunterlagen kamen bis jetzt zurück. Die Zahl kann sich im Laufe des Abends noch leicht nach oben verändern. 2014 gab es rund 140 000 Briefwähler.

    Um 17 Uhr lag die Wahlbeteiligung in Köln bei 45,1 Prozent. Ein Wahllokal der Stadt öffnete mit sieben Minuten Verspätung, weil der Hausmeister sich etwas verspätete.

    Wahlleiterin Dr. Dörte Diemert mit ersten Zahlen
    Wahlleiterin Dr. Dörte Diemert mit ersten ZahlenFoto: Christian Knieps
  20. Doppelte Wahlpanne im Kreis Unna

    Peinlicher Wahl-Fauxpas in Lünen: In den ersten zweieinhalb Stunden des Wahlsonntags ist in einem Wahllokal vergessen worden, den Wahlberechtigten den Stimmzettel für die Wahl des neuen Landrates auszuhändigen. Etwa 150 Personen seien davon betroffen, erklärt die Kreisverwaltung. Die Stimmabgabe in dem besagten Wahllokal läuft trotzdem weiter. Ob und in welchem Umfang nachgewählt werden muss, entscheidet die Kreiswahlleitung in Abstimmung mit der Landeswahlleitung nach dem Vorliegen der Wahlergebnisse.

    In einem anderen Wahlbezirk in Lünen-Niederaden sind unterdessen die Stimmzettel ausgegangen, wie ein Stadtsprecher dem „Westfälischen Anzeiger“ bestätigte.

  21. Schlüsseldienst musste Wahllokal öffnen

    Panne bei der Kommunalwahl in Duisburg: Die Stadt musste am Sonntagmorgen den Schlüsseldienst alarmieren, weil Wahlvorstand und Wähler vor den verschlossenen Türen einer Grundschule standen.

    Der Hausmeister, der für Vorbereitung und Öffnung des Wahllokals zuständig war, sei nicht aufzutreiben gewesen, sagte eine Stadtsprecherin. Der Schlüsseldienst habe mehrere Türen öffnen müssen, erst danach habe das Wahllokal im Stadtteil Buchholz eingerichtet werden können. Die Stimmabgabe habe mit rund zwei Stunden Verspätung begonnen.

  22. Urnengang wegen mutmaßlicher Bedrohung nicht möglich

    Ein Wahllokal in einer Kölner Schule war wegen einer vermeintlichen Schusswaffen-Bedrohung zeitweise dicht. Die Polizei war im Stadtteil Höhenhaus im Großeinsatz. Der absurde Grund: Eine Spanierin (25) und ihre Großmutter (76) führten gegen 12.30 Uhr ein Videotelefonat. Der Lebensgefährte (25) der jungen Frau soll während des Gesprächs im Bild erschienen sein und seiner Partnerin eine echt aussehende Schusswaffe an den Kopf gehalten haben.

    Die besorgte Großmutter wählte sofort den Notruf. Ein Großaufgebot der Polizei nahm den Mann fest. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich bei der Schusswaffe aber nur um eine Softair-Pistole. Die Seniorin wurde über den Sachverhalt aufgeklärt.

  23. Erstmals Briefwahlzentrum in Dortmund

    Gute Beteiligungszahlen aus Dortmund um 15.30 Uhr: 25,7 Prozent (2014: 23,4 Prozent). Ein Novum für Dortmund – erstmals gibt es ein Briefwahlzentrum in der Messe Westfalenhallen. So etwas gab es bisher nur in den Messen Düsseldorf und Köln. 2300 Wahlhelfer zählen in Dortmund Stimmen aus. Problem im Vorfeld war es, genügend Tische für die Auszählung der Stimmen zu bekommen. Dortmund ging auf bundesweite Tisch-Suche.

    Insgesamt geht man bis zu 107 000 Briefwählern aus, von ca. 450 000 Wahlberechtigten insgesamt. Wahlleiter Norbert Dahmen hat vor allem im Süden der Stadt längere Schlangen an den Wahllokalen registriert.

    2300 Wahlhelfer zählen in der Westfalenhalle die Dortmunder Briefwahlstimmen aus
    2300 Wahlhelfer zählen in der Westfalenhalle die Dortmunder Briefwahlstimmen ausFoto: Andreas Buck
  24. Lange Schlangen und Wartezeit vor Wahllokalen

    In Lünen stellte die Stadt wegen des großen Interesses und langer Warteschlangen am Sonntag kurzfristig weitere Wahlkabinen auf. Die Stadt hatte die Zahl der Wahlräume um etwa zwei Drittel auf 23 reduziert, denn viele Wahlräume hätten in Zeiten der Corona-Pandemie nicht genügend Platz geboten.

    In Oberhausen berichtete eine Wählerin (76) von einer Wartezeit von fast einer halben Stunde. In Düsseldorf seien es nur zehn Minuten gewesen, meldete eine 49-Jährige.

  25. Hier kreuzt Geisel

    Auch Düsseldorfs OB Thomas Geisel hat am Mittag seine Kreuzchen in der Wahlkabine gesetzt.

    Foto: Marcel Kusch / dpa
  26. Mehr Urnengänger als bei der Europawahl

    Die Beteiligung an den Kommunalwahlen ist bis mittags höher gewesen als bei den Europawahlen im vergangenen Jahr. Um 12 Uhr hatten 29,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Düsseldorf mitteilte. Bei der Europawahl waren es 28,6 Prozent.

    Auch Armin Laschet (li.) und seine Frau stehen in Aachen in der Wahl-Schlange
    Auch Armin Laschet (li.) und seine Frau stehen in Aachen in der Wahl-SchlangeFoto: Federico Gambarini / dpa
  27. Engstfeld wählt mit „Buddy“

    Stefan Engstfeld, OB-Kandidat der Grünen in Düsseldorf, hat am Vormittag im Leo-Statz-Berufskolleg seine Stimmen abgegeben. Begleitet wurde er von seiner Frau Kerstin Jäckel-Engstfeld und ihrem gemeinsamen Hund „Buddy“.

    Foto: GRÜNE Düsseldorf
  28. Auch Rekers Kontrahent Kossiski war an der Urne

    Andreas Kossiski (62, SPD) fordert Henriette Reker in Köln heraus. Nach seiner Stimmabgabe sagte er mit Blick auf Kölns Zukunft: „Köln ist der Leuchtturm im Rheinland. Wir brauchen ein Ende des Stillstands. Es soll nach vorne gehen.“ Nun werde er erst einmal mit seiner Familie zuhause essen, sich ausruhen und dann ins Rathaus gehen.

    Kossiski im Wahllokal
    Kossiski im WahllokalFoto: Dominik Sommerfeld
  29. Auch in Bochum viele Briefwähler

    Die ersten Zwischenstände lassen auf eine hohe Wahlbeteiligung hoffen.

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